|
in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland Ein Informations-Service der AG
Minifossi
|
![]() |
Bearbeitetes Repro aus dem Prospekt zur Ausstellung
"Gold der Helvetier - Keltische Kostbarkeiten aus der Schweiz"
Schweizerisches Landesmuseum
Schon die Kelten wuschen vor 2.000 Jahren an den Ufern des Rheines.
Die Römer waren ebenfalls aktiv. Spektralanalytische Untersuchungen
bestätigen auch bei alemannischen Goldgegenständen eine auffallende
Affinität zum Rheingold.
Die Römer waren ebenfalls aktiv. Spektralanalytische Untersuchungen bestätigen
auch bei alemannischen Goldgegenständen eine auffallende Affinität zum Rheingold.
Die Goldwäscherei wurde durch das ganze Mittelalter hindurch betrieben.
Zu jener Zeit nannte man die Flitterchen prosaisch „güldene Flügelein“.
Bis ins 19. Jahrhundert hielt sich das mehrheitlich nur im Nebenerwerb ausgeübte
Gewerbe. Überwiegend „bedürftige“ Fischer, Bauern und Handwerker wuschen vor
allem in den Wintermonaten und nach den starken Frühjahrs- und
Herbstüberschwemmungen das Gold in den „Goldgrienen".
Hauptberufliche Goldwäscher arbeiteten noch bis 1874. Die letzten nebenberuflichen Golder
hörten zwischen 1940 und 1944 mit ihrer Arbeit endgültig auf.
Wesentliche Ursachen die zum völligen Abgang dieses traditionsreichen Gewerbes
führten waren die Erfindung des Löschpapiers, die Tullasche Rheinkorrektion (1817/76),
die Badische Revolution (1848) mit einer starken Auswanderungswelle nach Kalifornien
und Australien, der Goldrausch in Kalifornien (1848/49) mit einem Verfall des Goldwertes,
der soziale Wandel im Verlauf der Industriellen Revolution sowie der Bau des
Rheinseitenkanals (1928/32).
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|